Heizen der Kirche in der Corona-Zeit

Gemeinden sollten nach einer Corona-Empfehlung des Erzbistums Paderborn die Kirchenheizung 30 Minuten vor dem Gottesdienst abschalten. Während der Feiern solle auch nicht gelüftet werden.

Heizkörper, Warmluft- und Unterbankheizungen verursachten große Luftbewegungen und verteilten Aerosole, so die Begründung. Dagegen könnten Fußbodenheizungen aber durchgehend betrieben werden. Beim Lüften würden virentragende Aerosole in Kirchen nicht wirkungsvoll abtransportiert. Stattdessen lösten offene Fenster und Türen ungewollte Luftbewegungen aus. Daher solle erst nach den Gottesdiensten kurz und intensiv Luft durch alle Fenster und Türen eingelassen werden

Temperatur von zehn bis zwölf Grad

In dem Schreiben wird auch empfohlen, so zu heizen, dass die relative Luftfeuchte in der Kirche zwischen 50 und 60 Prozent ist. Das entspreche einer Temperatur von zehn bis zwölf Grad Celsius. Die Temperatur solle schon etwa zwei Tage vor dem Gottesdienst erreicht werden, damit auch die Wände warm würden.

Die Corona-Pandemie hat die Gottesdienstfeiern in Kirchen stark verändert. Während des Lockdowns im Frühjahr fanden Heilige Messen vor leeren Kirchen und mit Livestrams statt. Noch heute muss Abstand gehalten werden und das Singen ist je nach Region nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.

Wir bitten um Verständnis in dieser für uns alle sehr herausfordernden Situation.