Erfassung von Daten beim Gottesdienstbesuche

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation ist der Zugang zu den Gottesdiensten ist begrenzt; die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes. In den Kirchen wird die Zahl der maximal nutzbaren Plätze deutlich sichtbar markiert. In Horn und Erwitte sind jeweils maximal 50 Personen zugelassen. Dabei gilt, dass nach allen Seiten hin der von den Behörden gebotene oder empfohlene Mindestabstand einzuhalten ist. Familien werden dabei nicht getrennt.

Wie das Erzbistum Paderborn am Donnerstag, 28. Mai 2020, mitgeteilt hat, müssen nach neuer Coronaschutzverordnung des Landes NRW ab Samstag, 30. Mai 2020, alle Mitfeiernden sämtlicher stattfindenden Gottesdienste an den Sonn- und Werktagen namentlich erfasst werden, um bei einer Ansteckung eine Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Diese neue Auflage hängt wohl mit den zahlreichen Infektionen zusammen, die nach Medienberichten andernorts infolge eines Gottesdienstes vorgekommen sind.
Damit die Erfassung der persönlichen Daten (Vor-und Nachname, Adresse und Telefonnummer) organisatorisch möglichst einfach erfolgen kann, wird ab Samstag in den Kirchen allen Personen beim Betreten der Kirchen vor den Gottesdiensten ein Informationsblatt zur Registrierung ausgehändigt, das dann in der Kirchenbank ausgefüllt und nach dem Gottesdienst in einen bereitstehenden Behälter gegeben werden kann. Diese Unterlagen müssen dann vier Wochen lang aufbewahrt werden. Laut Vorschrift des Landes NRW sind die Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf der vier Wochen vollständig zu vernichten. Es wäre eine echte Hilfe, ein Schriftstück mit den nötigen Angaben (Vor- und Nachname, Adresse sowie Telefonnummer) bereits zuhause vorzubereiten und zur Kirche mitzubringen.

Ein Formular zur Erfassung der Daten kann hier heruntergeladen und vorbereitet werden.