Solidarität

 

(B. Kando, Erwitte)

Solidarität, ein Wort geboren aus großer Not,
ist auch heute wieder das erste Gebot!
Solidarität ist gelebte Nächstenliebe,
die erwartet wird von vielen
Menschen, welche darauf angewiesen,
weil sie isoliert, krank und alt neben uns leben.
Solidarität zeigt sich schon beim Einkaufen
für den Nachbarn, beim Gassi gehen,
mit dem Hund laufen,
in einem freundlichen Gruß, einem Lächeln,
in einem Anruf, damit wir keinen vergessen.
Solidarität zündet abends eine Kerze im Fenster an,
die die Dunkelheit ringsum erhellen kann.
Sie vereint in einem leise gemurmelten Gebet
über Grenzen hinweg die Menschen, die
von Gott erflehen
ein Ende der Seuche, Hilfe in seelischer Not,
ganz bestimmt aber die Kraft zum Durchhalten,
so gut es geht.
Lasst uns in dieser Not zusammen halten
über alle Grenzen, von Jungen, von Alten,
von hell und dunkel, durch alle Schichten –
lasst uns Zäune einreißen, keine neuen errichten!
Solidarische Nächstenliebe, egal wie man sie nennt,
immer auch den Fremden, nicht nur
den Nächsten kennt.
Auf diese Weise erreicht man die ganze Welt –
wenn man gemeinsam, selbstlos, „Tat“kräftig
zusammen hält.

„Zündet ein Licht an!“

März 2020

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