Wichtige Mitteilung zum Umgang mit der Crona-Virus-Pandemie

Liebe Schwestern und Brüder im Pastoralverbund Erwitte!

Das Corona-Virus hat schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und somit auch auf unsere Kirche vor Ort. Aufgrund der steigenden Fallzahlen von Infektionen und Erkrankungen und wegen des dynamischen Geschehens hat der Krisenstab des Pastoralverbundes Erwitte heute am Samstag, dem 14.März 2020 getagt und vorbeugende Maßnahmen geplant. Die Maßnahmen und die Empfehlungen des Erzbistums Paderborn und des Landes NRW und der lokalen Gesundheitsbehörden setzen wir aus Fürsorge für unsere Mitchristen, insbesondere der Älteren und Kranken, wie folgt um:

  1. Zunächst werden ab sofort (15.März) keine öffentlichen Gottesdienste im gesamten Pastoralverbund Erwitte gefeiert. Das gilt für die Sonntage und für die Werktage. Dazu zählen auch Taufen und Trauungen. Für die Gemeinden werden nicht öffentliche Hl. Messen gefeiert. Die Kirchen und Kapellen bleiben in üblicher Weise für das persönliche Gebet geöffnet, welches uns in dieser Zeit besonders empfohlen wird.
  2. Evtl. Trauerfeiern werden nur und ausschließlich im engsten Familienkreis auf dem Friedhof gehalten. Dies geschieht entweder vor der Friedhofskapelle oder am Grab. Requien können zu einem späteren Zeitpunkt gefeiert werden.
  3. Über die Erstkommunionfeiern wird vom Erzbistum aus entschieden. Der Beichtunterricht, die Erstbeichten und die Elternabende entfallen.
  4. Kirchliche Zusammenkünfte von Vereinen und Gruppen, Sitzungen, Besprechungen, Konzerte etc. entfallen.
  5. Das Land NRW hat bereits Besuche in Altenheimen und Krankenhäusern verboten.
  6. Die Pfarrbüros sind bis zum 3.April ausschließlich telefonisch zu den bekannten Öffnungszeiten zu erreichen.

Aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn erreicht uns folgende Information: „Die derzeit angeordneten oder empfohlenen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) stellen einen schwerwiegenden Grund im Sinne des can. 1248 § 2 CIC dar, der die Gläubigen kraft kirchlichen Rechts von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Eucharistiefeier an Sonn- und kirchlichen Feiertagen (sog. “Sonntagspflicht”, can.1248 CIC) entbindet. Den Gläubigen wird für diesen Fall das persönliche Gebet oder das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahegelegt. Die Entscheidung, ob Eucharistiefeiern und andere Gottesdienste abzusagen sind, ist vor Ort von den Verantwortlichen in Abstimmung mit den zuständigen staatlichen bzw. kommunalen Stellen zu treffen.“

Erwitte, den 14. März 2020

Hans Gerd Westermann, Pfr.

 

Link zu aktuellen Informationen aus dem Erzbistum Paderborn

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